Mit interkultureller Bildung Ausgrenzung bekämpfen
Projektpartner: Center for Interactive Pedagogy (CIP)Vorurteile und Diskriminierungen gegen Roma und ungenügende staatliche Unterstützung führen zu Ausschlusspraktiken und somit zu Segregation. Dies ist auch im Bildungssektor spürbar. Mit unserem Projekt tragen wir dazu bei, Vorurteile und Stereotypen abzubauen und qualitativ hochwertige Bildung für Roma-Kinder zugänglich zu machen.
Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung
Die Unterrichtsqualität in segregierten Schulen und an den von der Segregation bedrohten Schulen lässt zu wünschen übrig. Roma-Kinder haben also weniger Möglichkeiten, eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu erhalten als ihre Altersgenossen anderer Herkunft. Dies führt oft zum Schulabbruch, oder verringert ihre Chancen auf eine weiterführende Schule und auf einen Arbeitsplatz. Der Armutskreislauf kann nur schwer durchbrochen werden. Wir unterstützen die segregierten Schulen und die von der Segregation bedrohten Schulen darin, ihre Qualität des Unterrichts zu verbessern, Roma-Kindern eine qualitativ hochwertige individuelle Unterstützung zu bieten und die Qualität der schulischen und außerschulischen Aktivitäten auszubauen. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit den Eltern gestärkt.
Mit interkultureller Bildung Ausgrenzung bekämpfen
Lehrerausbildungen und Workshops zu interkultureller Bildung und Kinderrechten zwischen den segregierten und umliegenden Schulen werden dazu beitragen, Vorurteile und Stereotypen abzubauen und sich für Vielfalt zu öffnen.
Segregation stoppen
Einschreibungen der Roma-Kinder an öffentlichen Schulen werden oftmals abgelehnt. Illegal. Um diese Diskriminierung zu bekämpfen, werden die umliegenden Schulen auf die Antidiskriminierungsgesetze und ihre diesbezüglichen Verpflichtungen sensibilisiert. Auf lokaler Ebene werden einheitliche und gerechte Einschreibungsrichtlinien für Schulen entwickelt. Es wird ein Kooperationsmodell zwischen nationalen und lokalen Behörden entwickelt, um die Probleme der Segregation anzugehen. Dieses Modell sollte dann die Überarbeitung des politischen Rahmens vorantreiben, um die Rollen und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten bei der Überwachung, Prävention und dem Handeln im Falle einer Segregation offiziell festzulegen.
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Herausforderung
Diskriminierung der Roma im nationalen Bildungssystem.
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Massnahme
Stärkung von interkulturellen Kompetenzen in den Projektschulen.
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Ziel
Roma-Kinder können ihrem Recht auf eine qualitativ hochwertige Bildung nachgehen
Kinder und Jugendliche
4500Projektdauer von bis
Kategorien
Anti-Diskriminierung, Gleichberechtigung, SüdosteuropaProjektaktivitäten
Entwicklung von gerechten und einheitlichen Einschreibebestimmungen auf lokaler Ebene.
Stärkung der Kompetenzen der Lehrkräfte für das Lehren und Lernen, die Individualisierung des Lehrprozesses unter Berücksichtigung der Diversität, die Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und die Themen Kommunikation, Zusammenarbeit, Selbstevaluation und Planung.
Unser Projektpartner
«Serbien leidet noch immer unter den Konsequenzen des Krieges und politischen Konflikten. Wir stärken die serbischen Schulen, um die Lebensqualität der Kinder mittels Bildung zu verbessern. »Slavica Kijevcanin
Länderverantwortliche Serbien
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Engagement in Serbien?s.kijevcanin@pestalozzi.ch